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Politik: Gleichstellungsbeauftragte/Stillger-Pilz

Gleichstellungsbeauftragte: Magdalene Stillger-Pilz Von Haustur zu Haustür Wietzes neue Gleichstellungsbeauftragte will schnell Kontakte knüpfen ((siz, CZ vom 26.07.2008)

Sie will in die Vereine gehen, zur Not auch von Haustür zu Haustür tingeln und die Menschen direkt ansprechen. Es bringe nichts, im Rathaus zu sitzen und darauf zu warten, dass Bürger zu ihr kämen, erklärt Magdalene Stillger-Pilz, deshalb wolle sie den umgekehrten Weg gehen. Nachdem die Stelle zuletzt verwaist war, hat Wietze ab August wieder eine Gleichstellungsbeauftragte. Der Gemeinderat hatte Stillger-Pilz Ende Juni zur neuen Amtsträgerin ernannt.

Die 64-Jährige sagt zwar, dass sie sich erst einarbeiten muss, Ziele formuliert sie dennoch schon. Das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht ganz oben auf ihrer Liste, sie will sich um alleinerziehende Mütter kümmern, die Probleme mit ihren Kindern haben. Auch das Thema Starthilfe für Berufseingliederung von Müttern plant die Wetzerin in Angriff zu nehmen. Explizit will sie sich auch um kurdische Frauen kümmern. Magdalene Stillger-Pilz wurde in Sachsen-Anhalt geboren und kam mit ihren Eltern 1953 in den Westen, wo sie später Abitur machte. Nach dem Studium in Hannover arbeitete sie zunächst in der Verwaltung der Fachhochschule, nach einem Ausflug in die Universität ging sie 1997 an die FH zurück, wo sie zuletzt ein Dezernat mit 14 Mitarbeitern leitete. Ende des Jahres geht sie in Rente. „Ich wollte nach meiner Karriere etwas Ehrenamtliches machen”, erklärt die Mutter zweier Kinder ihr Engagement.

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