Wietze und der liebe Gott: Hat Gott Wietze bevorzugt?

Textilhaus Rasmus

"Das Wietzer Modehaus für die ganze Familie"

1953 eröffnete Christoph Rasmus auf dem Hofgrundstück Klebe - damals Bauer und Gastwirt - in einer Baracke das "Textilhaus Rasmus" (zunächst noch "Christoph Rasmus -Textilwaren" genannt) mit einer Verkaufsfläche von ca. 60 qm, nach dem bereits erste Verkäufe im Wohnzimmer der Familie Rasmus stattgefunden hatten.
Angeboten wurden sämtliche Textilwaren (Damen- und Herrenmode, Jacken, Mäntel, Krawatten, Strumpfwaren, Nachtbekleidung, Unterwäsche, Kurzwaren). Unterstützt beim Verkauf wurde das Ehepaar Rasmus damals noch von den Schwiegereltern.

Zu dieser Zeit wurden aber auch Textilien von Mutter und Sohn Hans-Joachim Rasmus per Fahrrad oder zu Fuß aus dem Koffer verkauft.

Hinweis: Fotos können durch Anklicken vergrößert werden.

Baracke Klebe Baracke (Schaufensterseite)

1957 erfolgte der Umzug ins Geschäftshaus der Firma Hasselmann an der Nienburger Str., da das Unternehmen inzwischen so erfolgreich etabliert war und die Verkaufsfläche am Standort Klebe nicht mehr ausreichte. Die neue Verkaufsfläche betrug ca, 130 qm und auch das Angebot wurde um Bettwäsche und Stoffe erweitert.

Nienburger Str./Hackestr. Hans Rasmus
(vor dem Geschäft)
Die Seniorchefin
(immer noch im Einsatz)

1973 erfolgte der Umzug ins Geschäftshaus des ehemaligen "Gemischtwarenladen Kämpfer" an der Nienburger Straße 10, da es zum Verkauf statt und wegen des Geschäftserfolges auch größere Verkaufsflächen nötig waren.
Hier konnte das Angebot nochmals erweitert (z. B. Sportbekleidung) und auf ca. 255 qm präsentiert werden.

Nienburger Str. 10 Hans Rasmus im Kreise
seiner Mitarbeiterinnen

Der erfolgreiche Geschäftsbetrieb führte aber auch zur Einstellung von Verkäuferinnen (bis zu 7 Verkäuferinnen waren zeitweise angestellt) und auch die Ausbildung von "Lehrlingen" wurde bereits 1956 begonnen (insgesamt wurden 7 Verkäuferinnen ausgebildet).

Ab 24.12.1988 wurde das Geschäft an die Fa. Goerke vermietet (der Name "Textilhaus Rasmus" wurde jedoch beibehalten), die den Geschäftsbetrieb 1997 aufgab.

Heute befindet sich in den ehemaligen Geschäftsräumen der "Regenbogentreff" - eine Begenungsstätte für alte Leute.

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